Unter einer Gesichtscreme versteht man einen Kosmetikartikel für die Haut, die bereits auftragefertig als cremiges Erzeugnis, meist im Form einer Cremedose oder Tube im Handel angeboten wird. Die Creme hat dabei oft eine wasserartige und ölartige Konsistenz, deren Struktur in der Kosmetik als Emulsion bezeichnet wird. Diese Mischform erleichtert ein besseres Eindringen der jeweiligen Creme in die Haut.

Anwendung und Eigenschaften

Aufgetragen wird eine Gesichtscreme als dünne Filmschicht auf die einzelnen Gesichtspartien, die dann rasch in die Haut einzieht. Dabei wirkt diese dünne Schicht wie eine luft- und wasserundurchlässige Abdeckung, die in der Fachsprache Okklusion genannt wird. Dieser Effekt schützt die Haut so vor Austrocknung und macht diese gleichzeitig geschmeidig. Solch eine Creme wird auch als lipophil betitelt, da diese eher ölartige Komponenten besitzt.

Im Gegensatz zu lipophilen Cremes gibt es zudem solche, welche eher eine wasserbindende Wirkung fördern und einen fettenden bzw. okklusiven Einfluss nur geringfügig berücksichtigen. Dies wird durch Wirkstoffe wie beispielsweise Glycerin hervorgerufen die, die Feuchtigkeit zusammenhalten. Eine derartige Reaktion auf der Haut nennt man auch hydrophil.

gesichtscreme

Weitere Formen von Hautcremes

Zusätzlich zu diesen Pflegecremes, gibt es noch weitere Cremevarianten, deren Funktionalität mehr in Richtung Schutzfunktion gehen. Als Beispiel schützen Sonnencremes die Haut mit ihrem Lichtschutzfaktor vor aggressiven Sonnenstrahlen und Sonnenbrand. Des Weiteren findet man Anti-Aging-Cremes, die versprechen gegen Falten vorzubeugen, welche in der Regel ab dem 25 Lebensjahr entstehen, aber auch solche die der Arznei dienen.

Inhaltsstoffe

Bei Cremes auf lipophiler und hydrophiler Basis gibt es Unterschiede bei den Inhaltsstoffen. So ist zu erkennen, dass bei den lipophilen Arten mehr Mineralöle und ebenso pflanzliche bzw. tierische Erzeugnisse wie Sheabutter oder Wachse verwendet werden. Daneben werden chemische Produkte und Emulgatoren wie etwa Sulfate eingesetzt, die Creme länger haltbar und cremiger zu machen.

Hydrophile Cremes unterliegen eher einem Konservierungsprozess durch Parabene und Antioxidantien, damit diese nicht schnell verderben oder anfangen an der Luft zu oxidieren.

So werden alle Inhaltsangaben nach internationalem Standard auf der jeweiligen Verpackung aufgedruckt.