Unter dem Begriff E Liquid wird die Lösung aus Nikotin in dem Bereich der elektronischen Zigaretten verstanden, die in einem aufladbaren Tanksystem oder in einer auswechselbaren Patrone enthalten ist. Anstatt der Verbrennung von Tabak, funktioniert die elektronische Zigarette so, dass das E Liquid in Wasserdampf, durch den integrierten Zerstäuber, umgewandelt wird. Dadurch werden die E-Zigaretten rauchlos und geruchlos. 

Sowohl das Nikotin als auch der Geschmack hängt von dem E Liquid ab. Handelt es sich um ein hochwertiges E Liquid, dann wird ein realistisches Raucherlebnis erzeugt. Günstige E Liquid schmecken dagegen häufig künstlich und hinterlassen im Mund einen unangenehmen Nachgeschmack. 

Das E Liquid ist auch unter den Begriffen E-Saft oder Rauchsaft bekannt. Verkauft werden die Liquids in sicheren Fläschchen, die eine spezielle Tropfenspitze ausweisen. Sie sind in vielen unterschiedlichen Sorten und Geschmacksrichtungen erhältlich, sowohl mit als auch ohne Nikotin. Sie bestehen aus drei Hauptkomponenten: Aus Verdünnungsmittel, Aroma und Nikotin. 

Das Nikotin

Der Großteil der E-Liquids wird mit Nikotin angereichert, um die Sucht nach dem Inhaltsstoff zu befriedigen. Allerdings unterscheiden sich die unterschiedlichen Liquids in ihrer Konzentration an Nikotin.

Wie hoch die Stärke des Nikotins gewählt werden sollte, hängt davon ab, wie viele normale Zigaretten geraucht werden. Grundsätzlich lässt sich zwischen einer niedrigen Konzentration von null bis sechs Milligramm, einer mittleren Stärke von elf bis 16 Milligramm und einer hohen Stärke von 18 bis 24 Milligramm unterscheiden.

Es empfiehlt sich, bei einem mittleren Nikotinwert zu beginnen und dann auszuprobieren, ob ein niedriger oder ein höherer Nikotingehalt gewünscht wird. Sollten Schwindel, Benommenheit oder Kopfschmerzen auftreten, sollte die Dosierung des Nikotins reduziert werden oder zu einem Liquid gegriffen werden, das auf VG basiert. 

Das Nikotin macht, je nach Dosierung, rund 0 bis 5,4 Prozent des gesamten E Liquids aus. In den Produkten wird hauptsächlich pures, pharmazeutisches Nikotin verwendet. 

Die unterschiedlichen Sorten 

In den E-Liquids sind bestimmte Zusätze enthalten, welche dem Geschmack von herkömmlichen Zigaretten nachempfunden sind. So wird den Rauchern der Wechsel von herkömmlichen Zigaretten zu E-Zigaretten erleichtert. Es gibt allerdings nahezu alle vorstellbaren Geschmacksrichtungen auf dem Markt, um das Raucherlebnis noch genussvoller zu gestalten. Hier gibt es Geschmäcker wie Vanille, Schokolade, Kaffee und sogar E-Liquids, die nach Limonade schmecken. 

Das Verdünnungsmittel 

Das Verdünnungsmittel ist dafür zuständig, dass der typische Dampf der E-Zigarette entsteht. Normalerweise werden zwei Komponenten von Verdünnern für die E Liquids eingesetzt, nämlich Pflanzenglycerin und Propylenglykol. Für den Gebrauch wird das PG häufig von Experten als sicherer eingestuft. 

Das PG ist eine Substanz, die aus pflanzlichen Stoffen gewonnen wird. Hergestellt wird es in der Regel aus Palmöl oder der Kokosnuss. 

Normalerweise sind im E Liquid rund 80 bis 90 Prozent Verdünnungsmittel enthalten. Entweder in Form einer Kombination von VG und PG oder purem VG. Die gängigen Mischverhältnisse sind 100 Prozent VG, 50 Prozent VG und 50 Prozent PG, sowie 80 Prozent VG und 20 Prozent PG. Je mehr PG in dem Liquid enthalten ist, desto dichterer Rauch bildet sich.